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Sind ETPs sicher? Risiken und Schutz für Schweizer Investoren

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Wusstest du, dass ETPs (Exchange Traded Products) in der Schweiz immer beliebter werden, obwohl viele Anleger unsicher sind, wie sicher sie wirklich sind? Ich erinnere mich noch gut an mein erstes ETP – spannend, aber auch ein bisschen beängstigend, weil ich die Risiken kaum kannte.

In diesem Artikel erkläre ich dir praxisnah, welche Risiken es bei ETPs gibt, wie du dich als Schweizer Investor schützen kannst und worauf du achten solltest, damit dein Investment smart bleibt.

Falls du noch nie ein ETP gekauft hast oder dich fragst, wie sich ETFs von ETPs unterscheiden, schau vorher hier: (einfach-erklaert-exchange-traded-product-etp) und (etf-oder-etp-unterschied-erklaert). So bist du bestens vorbereitet.

Was sind ETPs und wie funktionieren sie?

ETPs sind börsengehandelte Produkte, die einen oder mehrere Basiswerte wie Aktien, Obligationen oder Rohstoffe abbilden. Sie ähneln ETFs, können aber auch exotischere Strukturen haben.

Das Ziel ist, mit einem Produkt verschiedene Anlageklassen zu kombinieren oder spezielle Strategien umzusetzen. Wer neu einsteigen möchte, kann hier mehr über ETPs erfahren: (etps-schweiz-was-musst-du-wissen).

Ich persönlich fand es am Anfang erstaunlich, wie flexibel man mit ETPs investieren kann – aber auch, dass man ein bisschen Wissen braucht, um die Risiken einzuschätzen.

 

Typische Risiken bei ETPs

ETPs sind nicht risikofrei. Markt- und Währungsschwankungen können die Performance stark beeinflussen. Des Weiteren kommen Emittenten- und Besicherungsrisiken (Viele ETPs sind rechtlich Schuldverschreibungen. Wenn der Emittent oder ein relevanter Sicherheiten‑/Struktur‑Akteur ausfällt, kann es zu Verlusten kommen – selbst wenn sich der Basiswert gut entwickelt. „Besichert“ bedeutet nicht automatisch „risikofrei“; entscheidend sind Art, Qualität und Verwahrung der Sicherheiten.), Kontrahentenrisiko, Hebelrisiken bei strukturierten ETPs sowie allenfalls Anlageklassen-spezifische Risiken dazu, wie zum Beispiel Ausfallrisiken bei Obligationen. 

Auch Liquidität ist wichtig: Manche ETPs werden nur selten gehandelt, was den Kauf oder Verkauf erschweren kann. Tracking-Differenzen zwischen Basiswert(en) und ETP-Performance gibt es ebenfalls.

Für Anleger ist es wichtig, die Zusammensetzung genau zu prüfen und nicht nur auf den Preis zu schauen. Transparente Produkte machen das Risiko leichter einschätzbar.

Schutzmechanismen für Schweizer Anleger

Diversifikation ist das A und O. Wer mehrere Anlageklassen oder verschiedene ETPs kombiniert, streut das Risiko effektiv und vermeidet Konzentrationsrisiken.

Wichtig ist aber auch der rechtliche Rahmen: Viele ETPs gelten in der Schweiz als strukturierte Produkte und sind nicht dem KAG/CISA unterstellt – sie werden als Produkt nicht von der FINMA wie eine Kollektivanlage (Fonds/ETF) beaufsichtigt.

Schutz entsteht vor allem über das regulierte Umfeld:

  • Börsenregeln/Listinganforderungen (z. B. Offenlegungspflichten; an der SIX werden ETPs als besicherte Schuldverschreibungen definiert).
  • Prospektpflicht und formelle Prospektprüfung durch eine FINMA‑lizenzierte Prüfstelle (Vollständigkeit, Kohärenz, Verständlichkeit) - das ersetzt aber keine eigene Risikoanalyse.
  • Basisinformationsblatt (KID) für komplexe Finanzinstrumente im Retail‑Vertrieb als kompaktes Risiko-/Szenarien-/Kosten‑Dokument.
    Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die Produktstruktur: Bei vielen ETPs ist das Emittenten- und Besicherungsrisiko entscheidend.

 

Auch die Wahl von liquiden und transparenten ETPs hilft, böse Überraschungen zu vermeiden. So reduziert der von der Schweizer Börse (SIX) für die Handelbarkeit vorgeschriebene Market Maker zwar i. d. R. Spreads, garantiert aber keine „gute“ Liquidität in Stressphasen.

Ein praktisches Beispiel: Multi-Asset-ETPs wie der Smart All World ETP (smart-all-world-etp-inhalt) bieten eine breite Streuung, sodass Marktschwankungen einzelner Anlageklassen oder Anlagen weniger Einfluss haben.

 

Praktische Tipps für sicheres Investieren

Prüfe dein Risikoprofil und wähle passende Produkte. Anfänger sollten klein starten und Erfahrungen sammeln.

Kontrolliere dein Portfolio regelmässig und passe die Zusammensetzung bei Bedarf an. Wer internationale ETPs hält, sollte Währungsrisiken berücksichtigen.

Steuerlich gilt in der Schweiz: Ein Blick auf /etp-steuerfolgen-schweiz hilft, Überraschungen zu vermeiden. Auch die Unterscheidung von ETFs und ETPs ist hier relevant: (etf-oder-etp-unterschied-erklaert).

 

Häufige Fehler und Stolperfallen

Blind in Produkte investieren, ohne Zusammensetzung und Risiken zu prüfen, ist ein klassischer Fehler.

Emotionale Entscheidungen bei starken Kursbewegungen können teuer werden. Auch die Liquidität sollte nicht unterschätzt werden.

Wer sich vorab informiert, Checklisten nutzt und z. B. die Hinweise unter /etps-schweiz-was-musst-du-wissen beachtet, minimiert Risiken deutlich.

Fazit

ETPs sind nicht risikofrei, aber sie werden in einem regulierten Umfeld gehandelt. Mit einer cleverer Auswahl und Diversifikation können Schweizer Anleger ihre Chancen auf stabile Rendite deutlich verbessern.

Transparenz, Kontrolle und ein gesundes Risikobewusstsein sind der Schlüssel zum sicheren Investment.

Call-to-Action: Prüfe deine ETPs, passe dein Portfolio an und investiere smart. Falls du noch unsicher bist, nutze vorher die Grundlagenartikel: (etf-oder-etp-unterschied-erklaert) und (etps-schweiz-was-musst-du-wissen).

 

FAQ

1. Sind ETPs in der Schweiz sicher?
ETPs sind weit verbreitete Finanzprodukte, aber nicht risikofrei. In der Schweiz werden viele ETPs als strukturierte Produkte behandelt und nicht wie Fonds/ETFs unter dem KAG/CISA von der FINMA als Produkt beaufsichtigt. Entscheidend sind Basiswert‑Risiken, Emittenten-/Besicherungsrisiko, Kosten, Liquidität und Dokumente (Prospekt/KID).

2. Welche Risiken gibt es bei ETPs?

Marktrisiko, Währungsrisiko, Ausfallrisiken bei Obligationen, Liquiditätsrisiko und Tracking-Differenzen sind die häufigsten Risiken.

3. Wie kann ich Risiken minimieren?
Diversifikation, regulierte und transparente Produkte von seriösen Anbietern wählen und Portfolio regelmässig kontrollieren.

4. Muss ich steuerliche Aspekte berücksichtigen?
 Ja, ein Blick auf (etp-steuerfolgen-schweiz) hilft, steuerliche Auswirkungen zu verstehen.

5. Wo finde ich sichere Informationen für Schweizer Anleger?
 Artikel wie (etps-schweiz-was-musst-du-wissen und (etf-oder-etp-unterschied-erklaert) liefern gute Grundlagen.

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